Heute mussten wir in Hamburg kurzfristig Hilfe leisten. Der Notdiensteinsatz ereignete sich im Norden der Stadt, wo eine über 20 Meter hohe dreistämmige Linde im Zwiesel auseinanderriss. Einer der drei Stämme brach aus dem Zwiesel aus und richtete erheblichen Schaden an. Er riss eine unterständige Esche mit wesentlich kleinerem Durchmesser um und fiel nicht nur auf einen Privatgarten, sondern auch auf ein Flussbett und einen öffentlichen Wanderweg. Dieser öffentliche Weg war durch den umgestürzten Baum nicht mehr passierbar und der Rest des Baumes drohte ebenfalls zu kippen, daher musste schnell gehandelt werden.

Unser Auftrag war es nicht nur, den querliegenden Baum von dem Wanderweg und dem Privatgarten zu entfernen. Ebenso riss er eine unterständige Esche mit wesentlich kleinerem Durchmesser mit um. Die Bäume wurde von uns mit einem Häcksler zerkleinert, den wir von einer Kooperationsfirma leihen durften – vielen Dank dafür. Das Häckselgut wurde in Absprache mit dem Auftraggeber auf dem Weg ausgestreut, der bereits aus altem Häckselgut bestand und so gleich mit erneuert wurde. Zusätzlich war durch die geringe Breite des Weges der Häcksler das einzige schwerere Gerät, mit dem wir zur Baustelle durchdringen konnten.

Der Ausriss im Zwiesel reichte bereits mehrere Meter in die anderen Bäume hinein, wodurch die anderen zwei Stämme der Linde ebenso zu kippen drohte. So bearbeiteten wir den Rest des Auftrages mit Seilklettertechnik und trugen die Stämme Stück für Stück ab.

Ursache für den Schaden an der Linde kann sowohl die andauernde Sommerhitze sein, die dem Baum zugesetzt hat, jedoch ist auch ein Schaden durch einen vergangenen Sturm nicht auszuschließen. Die Linde hatte bereits massive Schäden durch einen Pilzbefall erlitten, der das Auseinanderreißen des Baumes begünstigte.

Abschließend bedanken wir uns bei unseren bestehenden und zukünftigen Kunden für ihr Verständnis, dass Notfälle wie dieser schnell beseitigt werden müssen und bevorzugt abzuarbeiten sind vor Aufträgen, bei denen keine Gefahr besteht.